Unser Revier

Grösse, Ausdehnung und Vielfalt

Das Forstrevier Furttal hat eine Grösse von rund 700 Hektaren und erstreckt sich vor allem entlang des steilen Lägern-Südhangs oberhalb Otelfingen bis Boppelsen und des Altberg-Nordhangs zwischen Hüttikon und Dällikon. Die klimatisch ungleiche Süd- und Nordausrichtung führt zu ganz unterschiedlichen Standortbedingungen, welche sich in einer ausserordentlich vielfältigen Waldvegetation zeigt. So zählen wir heute 16 verschiedene Waldpflanzen-Gesellschaften heimisch.

Naturnahe Bewirtschaftung

Die öffentlichen-Wälder und die meisten privaten Wälder im Furttal werden nach dem Prinzip des naturgemässen Waldbaus als «Dauerwald» bewirtschaftet. Diese Bewirtschaftungsweise zeichnet sich durch die kahlschlagfreie Holzproduktion und des Mischwaldprinzip aus. Dadurch ist sie deutlich naturschonender als die konventionelle Forstwirtschaft und bietet damit die Basis für eine hohe Biodiversität. Die naturnahe Waldwirtschaft ist die Voraussetzung für das entsprechende Nachhaltigkeits-Zertifikat FSC, welches das Forstrevier seit 2002 besitzt.

Holzproduktion unter Druck

Die ökonomische Lage der Schweizer Forstbetriebe ist nicht einfach. Seit den 1990er Jahren weisen sie jährliche Verluste aus. Die Bedingungen auf dem internationalen Markt sind für die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft ungünstig. Einerseits ist es nicht möglich, die Kosten der Waldbewirtschaftung im gleichen Mass zu senken, wie sich der Erlös aus dem Holzverkauf verringert. Andererseits leidet der einheimische Markt unter den günstigen Importen aus ganz Europa. Durchschnittlich werden im Forstrevier Furttal jährlich rund 6000 m3 Holz geschlagen.

Naherholungsgebiet

Mit der zunehmenden Bevölkerungsdichte, insbesondere in der Agglomeration Zürich, steigt auch der Wunsch nach attraktiven Naherholungsgebieten stetig. Eine wichtige Aufgabe für das Forstrevier Furttal ist es daher, für die Vereinbarkeit von Naturschutz und Freizeitnutzung zu sorgen.

Tanne